Ziele

Ich stehe für:

  • Vielfalt in der Kulturlandschaft
  • Einmal pro Woche kostenlosen Eintritt in die staatlichen Museen in Bremen und Bremerhaven
  • Integration in der Praxis – keine Theorie
  • Vereinbarung von Familie und Beruf
  • Gute Bildung für alle, unabhängig von Herkunft und Elternhaus

 


Integration in der Praxis

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein langer Prozess. Sie basiert auf gegenseitigem Verständnis und Respekt.

Unsere Aufgabe dabei ist es, das Finden von Gemeinsamkeiten, das Feststellen von Unterschieden und die Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen den Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung.

Integration verlangt nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Persönlichkeit.

Familien mit Migrationshintergrund sollen als Mitglieder unserer Gesellschaft aufgenommen und anerkannt werden. Sie sollen Zugang zu allen gesellschaftlichen Positionen erhalten dürfen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der Erwerb der Sprache und Kenntnisse der sozialen Regeln.

Unsere gemeinsame Sprache ist Deutsch.

Menschen mit Migrationshintergrund neigen dazu eigene Volksgruppen aufzubauen um sich vor sozialer Isolation zu schützen. Integration ist nur dann gefährdet, wenn diese Volksgruppen der ausschließliche Bezugspunkt der Migranten bleibt.

Für eine erfolgreiche Integration ist es wichtig, dass Migranten und deren Kinder in die neue Gesellschaft gut aufgenommen werden und auch von den Migranten der Wille dazu da ist. Es muss für die Gesellschaft normal sein, wenn im öffentlichen Berufsleben Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten.

Um Vorurteile und Diskriminierung abzubauen, ist ein enges gesellschaftliches Miteinander notwendig. Dieses gesellschaftliche Miteinander kann nur dann gelingen, wenn es eine Chancengleichheit für alle in der Bildung und Ausbildung gibt. Unabhängig von Herkunft oder wirtschaftlichem Status der Eltern. Jeder Mensch in unserem Land muss die Möglichkeit haben, sich frei zu entfalten um für die Gesellschaft nützlich zu sein oder zu werden.

Die SPD hat in der aktuellen Legislaturperiode bereits viel für die Integration in Bremen getan. In der Bürgerschaft werde ich mich dafür einsetzen, dass dieser Weg konsequent weitergegangen wird, die Integration auch künftig ein Kernthema bremischer Politik bleibt und dafür aktiv zur Entwicklung integrativer Konzepte beitragen.

Da ich selber einen Migrationshintergrund habe, weiß ich, was für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund notwendig ist, und was man selber dafür leisten muss.


Vereinbarung von Familie und Beruf

Ich weiß welche Schwierigkeiten Menschen haben, einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu bekommen. Wie wir alle in letzter Zeit beobachten konnten, hat die Zahl der prekären Arbeitsplätze drastisch zugenommen, nicht nur in der Leiharbeit.

Dies ist keine gute Entwicklung für unser Land. Die Politik ist hier gefragt, dafür zu sorgen, dass in Deutschland wieder normale Arbeitsverhältnisse vorherrschen.

Dies bedeutet vor allem eine gerechte Entlohnung, von der man seinen Lebensunterhalt finanzieren kann. Der wirtschaftliche Wettbewerb um niedrige Produktionskosten und hohe Gewinnspannen darf nicht zu Lasten der Arbeitnehmer gehen. Ein sicherer Arbeitsplatz mit einer angemessenen Bezahlung dagegen fördert den Konsum und bietet Sicherheiten und Perspektiven für Familien. Daher ist ein branchenübergreifender Mindestlohn unumgänglich.

Neben der gerechten Entlohnung wird es aber auch wichtig sein, an einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsschutzes in vielen Bereichen zu arbeiten, ebenso wie die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer auszubauen.

Die Arbeitswelt muss generell wieder familienfreundlicher werden. Insbesondere Frauen, aber auch allen Alleinerziehenden muss es erleichtert werden, die Erziehung der Kinder und die Familie an sich mit dem Beruf zu vereinbaren. Hierfür ist es wichtig, die Kinderbetreuung weiter auszubauen, vor allem in Bereich der 0-3-jährigen. Die SPD hat hier in Bremen bisher schon einiges bewegt und wird dies auch in der nächsten Legislaturperiode entschlossen fortsetzen.